Gedenken an die Rote Ruhrarmee

Dieses Jahr haben wir mit weiteren Gruppen ein organisiertes Gedenken an die Rote Ruhrarmee veranstaltet. Gemeinsam mit der Revolutionäre Aktion Dortmund, der Feministische Initiative Ruhr, der Antifa Jugend Dortmund und der Sol Dortmund trafen wir uns am Grab mehrerer getöteter Angehöriger der Roten Ruhrarmee.

Nach dem brutalen Kämpfen der imperailistischen Mächte im 1. Weltkrieg ehoben sich Arbeiter:innen gegen ihre Unterdrückung. Es folgte mörderische Repressionen der Herrschenden, wie bei der Ermorung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Es konnte das Ende der Monarchie in Deutschland erkämpft werden, aber am kaptialistischen System änderte sich nichts. Dadurch ging der Kampf von organisierten Arbeiter:innen weiter.

Doch auch Rechte kämpften gegen die neue Rebuplik. Der reaktionären Kapp Putsch, Putschisten nutzten hier bereits das Hakenkreuz, versuchten die Regierung zu stürtzen. Die Reichswehr ließ den Putsch geschehen und die SPD Regierung floh. Dagegn organisierten Arbeiter:innen den größten Generalstreik der deutschen Geschichte. Im Ruhrgebiet organisierten sich Arbeiter:innen, bewaffneten sich und besiegten die putschenden Freikorps. In weiten Teilen des Ruhrgebiets übernahmen daraufhin Arbeiterräte die Verwaltung.

Doch nach Beendiung des Putsches wurde der Aufstand im Ruhrgebiet aus einem Bündnis der sozialdemokratischen Regierung der Weimarer Republik mit reaktionären Freikorps, teils ehmalige Putschisten, blutig niedergeschlagen.

Wir gedenken den gefallenen Arbeiter:innen der roten Ruhrarmee , ihren Kampf gegen die reaktionäre Gewalt und für die Befreiung Arbeiter:innen.