Wir müssen verhindern, dass die Dorstfelder Naziszene wieder zu alter Stärke zurückfindet. Denn obwohl Medien und Polizei behaupten, dass ihre Strukturen aufgrund fehlender Aktionen und einzelner Nazis am Ende sind, wissen wir als Antifas, dass es nicht so ist. Sie sind definitiv geschwächt, besonders wenn man bedenkt, dass sie Anfang der 2000er-Jahre fünf Menschen ermordet haben, an ihrem Ende sind sie aber nicht. Die Übergriffe auf Obdachlose, alternative Kneipen und Demonstrant:innen beweisen das deutlich.
Jeden Monat organisieren sie offenen Abende in Dortmund und Essen. Dabei versuchen sie Jugendliche in ihre Strukturen zu locken und für ihre menschenverachtende Ideologie einzuspannen. Im Umfeld dieser Treffen kam es wiederholt zu Angriffen der Nazis. Mit ihrer Kleinstpartei „die Heimat“ und den eigenen Räumen in Dortmund Dorstfeld und Essen Kray stehen sie in den Startlöchern sich wieder aufzubauen.
Wir müssen diese Entwicklung stoppen!
Die Nazis nutzten pseudosystemkritische Rhetorik um ihren faschistischen Ideen einen rebellischen Anstrich zu verpassen. Ihre Deportationsfantasien, Hetze gegen queere Menschen, Leugnen des Klimawandels und Gegnerschaft gegen „linke“ Organisationen wie Gewerkschaften sind dabei das Gegenteil von Systemkritik. Das sehen wir eindeutig daran dass sich ihre Ideen in der AfD aber auch in der CDU wiederfinden.
Unsere Antwort auf die Nazis in unseren Städten muss deshalb entschlossen, kämpferisch und kollektiv geschehen. Wir müssen für eine solidarische Gesellschaft einstehen, die entschlossen gegen Nazis, Patriachat und Kapitalismus kämpft.
Deshalb gehen wir am 29. Mai zusammen auf die Straße.
Nazis gemeinsam entgegentreten:
antifaschistisch
klassenbewusst
feministisch
29. Mai
18:30 Uhr
Dortmund
Möllerbrücke
Kein Dorstfeld den Faschisten