Am 04.02. fiel nach einem langen Schauprozess das Urteil gegen Maja, 8 Jahre Haft. Von Ungarn nach Deutschland baut der Staat seine Repressionen gegen Linke weiter aus. Wir dürfen nicht einknicken.
Maja wurde in einer illegalen Nacht und Nebel-Aktion von der sächsischen Polizei nach Ungarn verschleppt. Fast 2 Jahren sitzt Maja bereits unter unmenschlichen Bedingungen, wie dauerhafter Isolation, ständiger Überwachung und eingeschränkter medizinischer Versorgung, in Haft. Der Prozess gegen Maja war ein reiner Schauprozess. Im rechten, queerfeinlichen Ungarn dürfen Nazis frei marschieren, Antifas die sich dagegen wehren werden verfolgt.
Das Urteil ist ein Skandal. Die rechtswidrige Auslieferung aus Deutschland, ein nur auf Indizien basierendes Verfahren und die Misshandlungen im Gefängnis führen uns klar die Worte Ester Bejaranos vor Augen: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen“.
Aus Majas Rede zum Prozessende: „ich werde zurückkommen, als handelndes Subjekt. Sie werden mich nie zu einem verwaltbaren Objekt degradieren können. Denn jeden Tag erfahre ich die wärmende Solidarität vieler Menschen“.
Freiheit für Maja!
Freiheit für alle Antifas!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
